Liebe Besucher,

unser Ziel
ist es, auf die Millionen Opfer der vergangenen Jahrhunderte hinzuweisen, die durch die Kirchen Hab und Gut, Gesundheit, Leib und Leben verloren haben und denen keine Stimme mehr gegeben ist. Wir möchten auf unvergleichliches Unrecht hinweisen, die Bevölkerung aufklären und so dazu beitragen, dass diesen Opfern an möglichst vielen Standorten Mahnmale errichtet werden. Nur so können wir dafür sorgen, dass solches Unrecht heute und in Zukunft nicht mehr geschieht.
Warum gibt es die Initiative?

Aktuelle Meldungen

Die "C"-Parteien und der Waffenexport

Eine Unterschriftenaktion der „Freien Christen“
Deutschland ist drittgrößter Waffenexporteur der Welt. Eingefädelt haben das die „C“-Parteien, die sich auf den Pazifisten Jesus berufen – im stillen Einvernehmen mit der Kirche. Deshalb: CDU und CSU – streicht das „C“! Keine Waffenexporte im Namen von Christus! Unterschreiben Sie hier

Wer ist die dunkle Macht?

„Die dunkle Macht“– diese Überschrift prangte Ende Oktober 2013 an allen deutschsprachigen Zeitungskiosken. Da geht es nicht nur um Milliarden, die in grauen Kassen gehortet werden. Es geht auch um die Macht und den Einfluss der Kirchen, nicht nur in Deutschland. Aber vor allem in Deutschland, wo die katholische Kirche einen „Staat im Staate“ bildet, wie der Stern schreibt, in dem, „die katholischen Bischöfe, Deutschlands letzte Fürsten, wirken, als wären sie aus der Zeit gefallen.“„Staat im Staate“ – wie kommt diese Einschätzung zustande, und entspricht sie der Realität? Wer ist die dunkle Macht?

"Hexen": lange verdrängtes Thema kommt ans Licht

Die Aufarbeitung der „Hexen“-Verfolgung macht Fortschritte. Da ist z.B. Hartmut Hegeler, der seit Jahren dafür eintritt, dass ehemalige Verfolgungs-Städte die „Hexen“ und „Zauberer“ öffentlich rehabilitieren: http://www.anton-praetorius.de/ Bei mehr als zwei Dutzend ist dies bereits gelungen. Etwas zäher geht es in Bamberg zu, einer der unumstrittenen Hochburgen der Verfolgung mit mehr als 900 Opfern. Aber dort hat Ralph Kloos immerhin ein „virtuelles Denkmal“ für die Hexen errichtet: http://www.malefiz-haus.de/ Er ließ das 1627 eigens für die „Hexen“ erichtete „Malefizhaus“, an das heute kein Hinweis mehr erinnert, wiedererstehen. Und er hat mit Thomas Göltl ein Buch geschrieben: „Die Hexenbrenner von Franken“: http://www.hexenbrenner.de/hexen/buch-de.htm Erfreulich auch: Die Gemeinde Zeil am Main nahe Bamberg hat 2011 ein Hexenmuseum (sowas hat Seltenheitswert!) eingerichtet: http://www.zeiler-hexenturm.de/ Der Hintergrund: Die Bamberger Fürstbischöfe ließen dort besonders viele „Hexen“ aus ihrem Bistum inhaftieren, foltern und in „Hexenöfen“ verbrennen. Es war wohl ein Racheakt. Die Zeiler waren nämlich damals schon aufmüpfig und wollten nicht wieder katholisch werden. Das musste „natürlich“ bestraft werden ... Man darf gespannt sein, wann das erste „Hexen-Museum“ auch in Bamberg eröffnet wird.

Spannendes Buch:
Der unselige Papst
Pius XII. und seine Verstrickung in die Verbrechen des 20. Jahrhunderts ... und warum der Vatikan ausgerechnet ihn seligsprechen will
von Matthias Holzbauer
Wie ein düsterer Untoter geistert er immer wieder durch die Öffentlichkeit: Papst Pius XII., den seine Nachfolger auf dem Papstthron immer wieder seligzusprechen versucht haben. Sein verhängnisvolles Schweigen zum Holocaust hat diesen Schritt bisher verhindert. Doch der Vatikan lässt nicht locker. Weshalb eigentlich? ...
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Moderne Hexenjagd in Baden-Württemberg?

Welche Ehre! Die Landesregierung von Baden-Württemberg gab im Mai 20013 einen ellenlangen Bericht heraus über „Fragen sogenannter Sekten und Psychogruppen“, in dem auch die Initiative „Ein Mahnmal für die Millionen Opfer der Kirche“ erwähnt wird. Unser „Vergehen“: Wir hatten im Frühjahr 2010 Plakate aufgehängt mit der Überschrift: „Kirchenskandale ohne Ende: Jetzt reicht’s! Kirchenaustritt jetzt!“ Offenbar ist wieder mal der Überbringer einer Nachricht der „Schuldige“; die Verursacher der Skandale hingegen werden von der Obrigkeit verteidigt und mitsamt ihrer zahlreichen Privilegien verhätschelt. Und wer unangenehme Wahrheiten verbreitet, wird rasch zum „Sektierer“ ernannt – so wie man die „Hexen“ früher als „Hexensekte“ verfolgte. Sündenböcke werden eben immer wieder gebraucht – besonders wenn die Wahrheit vertuscht werden soll. Und das alles geschieht wiederum auf Kosten der Steuerzahler: An dem offenbar eng mit den Kirchen abgestimmten„Bericht“ waren acht von elf Ministerien beteiligt – also fast die gesamte Landesregierung. Man hat ja sonst nichts Wichtiges zu tun ...

Ende der Staatsleistungen an die Kirchen? Seit fast hundert Jahren steht in der deutschen Verfassung, dass die Staatsleistungen an die Kirchen abgelöst werden sollen. Gekümmert hat sich darum bisher noch niemand. Nur die Partei der Linken versuchte es im Frühjahr 2013 mit einem Antrag, doch die anderen Parteien ließen sie abblitzen.

Ein Plakat sorgt für Aufregung Für Aufregung sorgte im Jahre 2004 in Deutschland ein Plakat. In manch einem Gemeindeart gab es bereits Diskussionen darüber, so z.B. in der Kleinstadt Renchen bei Offen...

Vatikan und Atheisten "Geh doch zurück in dein von Mussolini ausgehecktes Westentaschen-Fürstentum und komm nie wieder!" Wer hat das gesagt? Das war doch dieser Atheist aus England, Richard Dawkins heißt er, der gegen ...

Mutter Teresa "Die Welt will betrogen sein!" Wer sagte das? Zum ersten Mal wurde das in deutscher Sprache von Sebastian Brant geschrieben, in dem berühmten Buch "Das Narrenschiff". Neulich ist mir dieser Spruc...

Lutheraner und Mennoniten Der Lutherische Weltbund hat sich im Juli 2010 nach knapp 500 Jahren bei den Mennoniten entschuldigt, weil die von den Lutheranern damals verfolgt und umgebracht wurden. Die Mennoniten sind ein Te...

Christenverfolgung? Der deutsche Bundestag hat im Juli 2010 lange über das Thema Religionsfreiheit diskutiert. Dabei hat Volker Kauder von der CDU vor allem die Christenverfolgung beklagt. Das ist ja interessant. Hat...

Link-Empfehlung: theologe.de Diese Seite informiert umfassend und sehr aktuell über die Kirche und deren Machenschaften Link-Empfehlung:Dem Priesterberuf haftet eine Schattenseite an, die die Priester mit sich herumtragen: Es sind die pädophilen Verbrechen, die Priester an Kindern begehen. Immer und immer wieder wird darüber berichtet, und zwar weltweit. Ob in Amerika, in Kanada, in Australien, in Irland und auch in Deutschland – es vergeht kein Tag, ohne dass Meldungen von Verbrechen, die Priester an Kindern begangen haben, an die Öffentlichkeit gelangen...

Woher stammt der Reichtum der Kirche?

Bei den meisten ihrer Opfer konfiszierte die Kirche nach der Hinrichtung oder Ermordung auch deren Vermögen. Dieses Blutgeld ist vielfach der Grundstock für den heutigen Reichtum der beiden Großkirchen. Doch anstatt sich zu bemühen, dieses Unrecht wiedergutzumachen, lässt sich die Kirche bis heute aufgrund "alter Rechte" vom Staat jährlich Milliarden über Milliarden bezahlen.

Da das Finanzgebaren der Kirchen derart umfangreich ist, hat die Initiative "Ein Mahnmal für die Millionen Opfer der Kirche" dafür eine eigene Internet-Site erstellt: www.kirchen-einsparen.de

Sie werden es kaum glauben, was Sie dort lesen, vor allem wenn man bedenkt, was für ein Wehklagen die Vertreter der Kirchen anstimmen, wenn es um ihr Geld und ihren Besitz geht. Neben Ihrem Kirchensteuerbeitrag zahlen Sie noch VIEL MEHR, sogar wenn Sie ausgetreten sind oder einer anderen Religion angehören. Warum? Lesen Sie selbst!
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Weshalb ģein Mahnmal für die Opfer der KircheĢ?

Wie alles begann ...
Vor einiger Zeit las ich in der Zeitung, dass das katholische Würzburg als die Hochburg der Selbstmörder gilt. Das habe eine Auswertung der bundesdeutschen Selbstmordstatistik ergeben. In dem Artikel wurde ein Zusammenhang zwischen der hohen Selbstmordrate und der kirchlichen Tradition aufgezeigt, die eine Atmosphäre von Angst und Zwängen verbreite. Menschen als Opfer kirchlicher Tradition?

Ich wurde neugierig und habe mich einmal etwas ausgiebiger mit der Geschichte der katholischen Kirche beschäftigt - und bin erschrocken. Ich war regelrecht entsetzt, wieviele Millionen Menschen die Kirche auf dem Gewissen hat. Vieles ist aus dem Geschichtsunterricht einigermaßen bekannt, wie etwa die Kreuzzüge, die Eroberung von Amerika, bei der Millionen von »Ungläubigen« getötet wurden, die Inquisition oder die Hexenverbrennungen. Allein im Süden Amerikas wurden 10 Millionen Indianer brutal niedergemetzelt. Am meisten betroffen machten mich bei der Lektüre und den Nachforschungen die unzähligen Einzelschicksale. Dass die Grausamkeit, die Folterungen und das Hinschlachten von unschuldigen Menschen solche widerlichen Ausmaße hatte, das war mir im Detail nicht bewusst gewesen.

Zur Zeit meiner Nachforschungen kam in den Nachrichten die Meldung, dass in Berlin ein Mahnmahl für die Holocaust-Opfer errichtet werden soll, was ich eine sehr gute Sache finde. Man muss alles tun, damit sich dieser Abschnitt der deutschen Geschichte nicht wiederholt.

Bei der Diskussion um das Holocaust-Mahnmahl musste ich immer auch an die Millionen Opfer der Kirche denken, die kaum im Bewusstsein der Bevölkerung sind.

Auch hatte ich die Hetzreden Martin Luthers gegen die Juden gelesen, in denen er dazu aufruft, die Synagogen und Häuser der Juden niederzubrennen und die Juden zu verfolgen. Da sich die Nazis in ihrem Antisemitismus ausdrücklich auf Martin Luther bezogen, der in Hetzschriften zur Verfolgung der Juden aufrief, habe ich mich gefragt, ob nicht all die Holocaust-Opfer im Grunde auch indirekte Opfer der Kirche sind. Ich sprach also mit Freunden und Bekannten über diese Sache und wir sahen die Notwendigkeit, für die Kirchen-Opfer ein Mahnmahl zu errichten, damit sich solche Grausamkeit nie mehr wiederholen möge. So entstand die Initiative »Mahnmahl für die Opfer der Kirche«.

Manch einer mag argumentieren, dass das alles der Vergangenheit angehöre, unter die man einen Schlussstrich ziehen müsse, doch musste ich feststellen, dass ja beispielsweise im Alten Testament ausdrücklich zum Mord an Ehebrechern etc. aufgerufen wird und dass auch der Ungehorsam gegen den Priester mit dem Tod zu bestrafen sei. Da die Kirchen das Alte Testament als direktes Wort Gottes weiterhin für gültig erklären (siehe Kath. Katechismus, Kap. 1093), sehe ich davon eine Gefahr für die Gegenwart und Zukunft ausgehen. Im Grunde ist aber die kirchliche Auslegung des Neuen Testaments noch weit gefährlicher, denn sie besagt, dass das Neue Testament das Alte vollende (Kath. Katechismus, Kap. 140). Diese »Vollendung« hat die Kirche offensichtlich wie folgt verstanden und ausführen lassen: Während im Alten Testament auf speziellen Altären meist Tiere geopfert werden mussten, werden unter der Geltung des Neuen Testaments auf riesigen Altären, meist aus aufgeschichtetem Holz, bereits Menschen lebendig verbrannt - und dies auch hundertweise (siehe Verfolgung der Katharer, Kap.2.2). Die genannten Zitate stammen aus der neuesten Ausgabe des Katholischen Katechismus und gelten heute noch! Die gleiche Gefahr geht von Luther aus, der trotz seiner mörderischen Hetzreden immer noch hoch im Kurs steht.

Überall, wo es Opfer der Kirche gab, sollten solche Mahnmale entstehen - zum einen zum Gedenken an die Millionen Opfer. Und um zu verhindern, dass Ähnliches heute oder in Zukunft wieder geschehen kann.

Bitte helfen Sie mit, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen!

Mit freundlichen Grüßen

Petra Duschner
Sprecherin der Initiative »Ein Mahnmal für die Millionen Opfer der Kirche«

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