Kirche: »Taschengeld« als Entschädigung

Kennzeichen polnischer Zwangsarbeiter

Die evangelische und die katholische Kirche »beschäftigten« in der NS-Zeit »Fremdarbeiter« - in Wirklichkeit waren es Zwangsarbeiter, die in kirchlichen Krankenhäusern und der Landwirtschaft unfreiwillig und für gar keinen oder einen Hungerlohn schuften mussten. Wer jetzt noch ermittelt werden kann, soll mit einem Taschengeld von DM 5.000,- »entschädigt« werden. Freilich werden davon nur noch sehr wenige ehemalige Zwangsarbeiter profitieren - die meisten sind inzwischen gestorben oder nicht mehr auffindbar.

(Neue Osnabrücker Zeitung, 10.03.2001)