... über Milliarden und spart bei den Ärmsten und Arbeitslosen

Gerhard Rampp, Bund für Geistesfreiheit:

Die Kosten des Staates ... Der Staat zahlt an die Kirche unter dem Strich Milliarden, viele Milliarden an Euro, und die fehlen z.B. im Sozialbereich. Man kann zwar sicherlich nicht sagen, die Kosten von Hartz IV wären nur 15 Milliarden Euro, aber es würde damit immerhin ein erheblicher Anteil dessen abgedeckt, was jetzt z.B. den Ärmeren, den Arbeitslosen abgeknapst wird an Arbeitslosenunterstützung. Das muß man sich vorstellen. Das bräuchte man alles nicht in dieser Form, wenn man rechtzeitig die Kirchen nicht mehr so subventionieren würde.

zum Vergrößern: Anklicken Staatliche Subventionen des Staates an die Kirchen

Die Kirchen: Sie nimmt und nimmt und gibt fast nichts
Dr. Carsten Frerk, der das Buch „Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland“ herausgegeben hat, wirklich ein absolutes Standardwerk, 2002 herausgegeben, kommt zu dem Ergebnis, daß sogar die Kirchen vom Staat für rein innerkirchliche Zwecke, also noch nicht einmal für Sozialeinrichtungen, die sie betreiben, bereits 19,8 Milliarden – also, ich sag jetzt einmal 20 Milliarden – erhalten, während umgekehrt die Kirchen von ihren 8,5 Milliarden Kirchensteuern nicht einmal 10%, also exakt etwa 0,7 Milliarden für öffentliche soziale Zwecke ausgeben. Das ist ein Mißverhältnis 19,8 gegen 0,7 Milliarden. Das ist schon gigantisch.

Anmerkungen zur Tabelle:

In der hier angegebenen Zahl von 14,15 Milliarden Euro sind die staatlichen Subventionen für kirchliche Sozialleistungen (noch einmal ca. 10 Mrd. Euro jährlich) nicht enthalten. Wie man im oberen Teil der Tabelle sieht, besteht ein Teil der ermittelten Zahl auch aus Einnahmen, die sich der Staat entgehen lässt. Quellen: C. Frerk, «Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland«, G. Rampp, Bund für Geistesfreiheit Augsburg; entnommen aus der Broschüre: »Regierung und Volk: Spart euch die Kirche!«, www.spart-euch-die-kirche.de

Der Staat wäre nicht so verschuldet ohne die Subventionen an die Kirchen
Man muß aber sehen, daß dies ja schon viele Jahre so geht. Das heißt, die Staatsverschuldung, hätte man das von Anfang an, seit Beginn der Bundesrepublik Deutschland, unterbunden, dann wäre heute natürlich die Staatsverschuldung um einige Milliarden niedriger. Es wäre ja auch der Zinsendienst inzwischen um einige Milliarden niedriger. Das wird ja alles hier noch gar nicht gerechnet. weiter ...

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